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Weischedel, Wilhelm - Der Gott der Philosophen. Grundlegung Einer Philosophischen Theologie im Zeitalter des Nihilismus
De vraag gaat over de volgende titel:
| Afbeelding: |
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|---|---|
| Schrijver: | Weischedel, Wilhelm |
| Titel: | Der Gott der Philosophen. Grundlegung Einer Philosophischen Theologie im Zeitalter des Nihilismus |
| ISBN: | |
| Uitgever: | Darmstadt : Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1979 |
| Bijzonderheid: | 2 paperbacks, 513 + 276 pp. In goede staat. Zonder inscripties |
| Prijs: |
€ 7,00
€ 4,00
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| Meer info | Lichte opslagsporen. Wilhelm Weischedel (* 11. April 1905 in Frankfurt am Main; † 20. August 1975 in West-Berlin) war ein deutscher Philosoph und Professor an der Freien Universität Berlin. Philosophie Weischedel vertrat eine eigene existenzphilosophische Position, die sich insbesondere mit dem Skeptizismus und dem Nihilismus auseinandersetzte. Er stand ständig in kritischer Distanz zu christlichen Institutionen, arbeitete aber z. B. mit dem protestantischen Theologen Helmut Gollwitzer eng zusammen. Wichtige Themen für Weischedel waren auch die Technikverantwortung und die Aufarbeitung des Nationalsozialismus. Weischedel geht davon aus, dass das tiefste Wesen der Wirklichkeit deren radikale Fraglichkeit ist. Die Wirklichkeit und auch das menschliche Leben müssten als ein fragliches Schweben zwischen Sein und Nichtsein, zwischen Sinn und Sinnlosigkeit verstanden werden. Der Mensch als radikal Fragender darf sich mit keiner Antwort zufriedengeben, sondern muss in einem offenen Skeptizismus immer weiterfragend der Fraglichkeit standhalten. In seinem Hauptwerk Der Gott der Philosophen entwickelt Weischedel eine philosophische Theologie im Zeitalter des Nihilismus, in der er Gott als das nicht substanzhaft zu denkende „Vonwoher“ der Fraglichkeit versteht. Das Vonwoher ist das absolute Geschehen, das die Fraglichkeit ermöglicht; die Fraglichkeit führt in die Sinnfrage. Eine Antwort auf die Sinnfrage ergibt sich jeweils durch etwas Sinngebendes. So liegt der Sinn des Schreibens in der Kommunikation, der Sinn der Kommunikation im zwischenmenschlichen Austausch und der Sinn dieses Austauschs im menschlichen Dasein. Diese Kette der Sinngebung kann man fortsetzen, bis man zur Frage nach einem unbedingten Sinngebendem gelangt. Dieses unbedingte Sinngebende ist der Sinnhorizont, den der Skeptiker nicht überschreiten kann. Seine Antwort lautet deshalb: „Gibt es […] einen unbedingten Sinn? Wie könnte der Philosophierende sich gültig davon überzeugen? Schon wenn von einer Gültigkeit für den Philosophierenden gesprochen wird, werden bestimmte Weisen der Annahme eines unbedingten Sinnes ausgeschlossen. So vor allem der religiöse Glaube, der behauptet, in Gott den unbedingten Sinn zu finden. Aber […] der Glaube kann nicht in die Voraussetzungen eines ernstlichen Philosophierens eingehen, sofern dieses sich als radikales Fragen versteht und darum seine Voraussetzungen, auch etwaige glaubensmäßige zu untergraben bemüht sein muß.“ Weil es in der Welt sowohl Sinnhaftes als auch Sinnloses gibt wie Naturkatastrophen, Gewalttaten, Morde und Kriege, führt die Sinnfrage zugleich in das Problem der Theodizee. Das Problem der radikalen Fraglichkeit lässt sich damit philosophisch nicht überwinden, so dass die Gottesfrage offenbleiben muss. In seiner skeptischen Ethik entwirft Weischedel drei moralische Haltungen, d. h. Tugenden, die sich aus einer Existenz in der radikalen Fraglichkeit ergeben: Dies sind die Grundhaltungen der Offenheit, Verantwortlichkeit und Abschiedlichkeit. Voraussetzung ist, dass der Mensch für sich vier Entscheidungen trifft: den Entschluss zum Skeptizismus, den Entschluss zur Freiheit, den Entschluss zum Dasein sowie den Entschluss zur Gestaltung des Daseins. Für den Skeptiker gibt es keine Letztbegründung für diese Einstellungen. Aus den Grundhaltungen kann der Mensch weitere konkrete Haltungen ableiten. Die Offenheit führt zu Wahrhaftigkeit, Sachlichkeit, Toleranz und Mitleid. Aus der Verantwortlichkeit folgen Solidarität, Gerechtigkeit und Treue. Die Abschiedlichkeit ist die Bereitschaft zum Abschied im ständigen Angesicht des Todes. Sie ist die Vergegenwärtigung der Vergänglichkeit und zugleich die Akzeptanz des Lebens. Sie führt zu einer Grundstimmung einer schwebenden Trauer und einer stillen Melancholie.[8] Die damit verbundenen ethischen Haltungen sind zum einen Entsagung und Demut als die Gegenstücke zu Ehrgeiz, Stolz und Machtgier. Zum zweiten führt die Abschiedlichkeit zu Selbstbeherrschung und Besonnenheit. Im Weiteren ist damit auch die Tugend von Tapferkeit und Mut verbunden. Denn wenn die Bedeutung des eigenen Lebens in den Hintergrund tritt, findet der Mensch Raum, Ängste zu überwinden, Krankheit und Leiden auszuhalten und anderen zu helfen; zum Vierten Großmut und Güte als Fähigkeit, die Unvollkommenheiten seiner Mitmenschen zu ertragen und vergeben zu können. Schließlich ermöglichen Gelassenheit und Geduld das Loslassenkönnen und die Überwindung von Unruhe, Aufregungen und Hast des Alltags. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Weischedel vor allem durch sein populärwissenschaftliches Werk Die philosophische Hintertreppe bekannt, in dem er das Leben und Denken von 34 bekannten Philosophen anekdotenreich, auf allgemeinverständliche und durchaus humorvolle Weise darstellt. In der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in Frankfurt am Main befindet sich ein achtseitiges Typoskript Weischedels mit dem Titel „Schüttelreime zum Philosophenfest am 11. Juli 1964“. (Wikipedia) |
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