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Jack Kerchache (raadgever) e.a. - Afrikanische Skulptur. Die Erfindung der Figur. African Sculpture. The Invention of the Figure
De vraag gaat over de volgende titel:
| Afbeelding: |
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| Schrijver: | Jack Kerchache (raadgever) e.a. |
| Titel: | Afrikanische Skulptur. Die Erfindung der Figur. African Sculpture. The Invention of the Figure |
| ISBN: | |
| Uitgever: | Museum Ludwig (Herausgeber), Kay Heymer (Redakteur), Siegfried Gohr (Redakteur) 2e verbeterde uitgave 1990 |
| Bijzonderheid: | grote paperback met flappen 260pp. met 142 foto's in kleur en zw/wit 30/23,5cm |
| Prijs: |
€ 37,60
€ 3,95
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| Meer info | Die M’Bembe-Figuren erwarten uns, nehmen uns schweigend in Empfang. Fast mannshoch sind die sitzenden Skulpturen. Ihre Hände liegen ruhig, geschlossen auf den Knien. Früher einmal gehörten sie paarweise zu einer jener Trommeln, die gleichzeitig als Altar für das Darbringen von Menschenopfern dienten. Anzusehen ist ihnen davon nichts mehr. Hier zählt es auch nicht. Ihre Körper (aus Holz gegen den Faserverlauf gearbeitet) sind von der Zeit verschliffen, die Augen leer. Sie sitzen da wie stumme Tempeldiener, Wächter eines magischen Kabinetts eines erstarrten Ahnen-, Fetisch-, Göttervolkes: einer Ausstellung von afrikanischer Skulptur. Afrikanische Kunst kennt jeder. Die hochpolierten Figuren, kubisch gebrochen in der Form, oftmals symmetrisch, meistens frontal aufgebaut, mit übersteigert expressiven Zügen, Erfindungen weit entfernt vom europäischen Naturalismus. Figürchen und Figuren gibt es. Dazu gehören Schilde, Masken, Messer, Trommel und mehr. Im Museum Ludwig ist eine andere afrikanische Kunst zu sehen. Polierte Stücke sind eher die Ausnahme. Wir sehen primitive, ungelenk wirkende Arbeiten, Gelegenheitsstücke, wir sehen anerkannte afrikanische Kunst und das, was bisher als Folklore galt. Und wir sehen nur Figuren. Keine Masken, keine Köpfe – nur Figuren. Schutzgeister, Grabwächter, Vermittler, Fetische, Bildnisse Gehängter in Reihen, immer gleich drei, vier, sieben, elf Stück. Aufgereiht, in Vitrinenkästen nebeneinander, in lockeren Gruppen, als groteskes Paar nebeneinander oder, die Ausnahme bestätigt die Regel, einzeln. Eine Methode, die Gleichungen aufstellt, die beweisen will, eine Methode, die so offensichtlich einer Hypothese folgt. Als Schutzgeister leben die Mumuye-Figuren in Tsati-Hütten. 30 bis 160 Zentimeter hoch können sie sein, ihre Größe variiert erheblich. Wie eine Polizeitruppe stehen sie vor den inneren Räumen der Ausstellung, lassen die Besucher rechts und links durch einen Gang passieren. Kurze Beine, überlange Oberkörper, lange Hälse, kleine Köpfe: Jeder Teil des Körpers ist Anlaß zur dekorativen Ausformung, die Frisuren zeigen vieles vom Hahnenkamm bis zur Affenschaukel, die Beine futuristisch gezackt oder schlicht geringelt – wir sehen die Erfindung der Figur, ein Grundkonzept und seine Variationen. Ausstellungen afrikanischer Kunst sind immer pittoresk, attraktiv, aufregend. Der Reiz fremder Magie wirkt gemildert durch die längst verinnerlichten expressiven, für uns kubistischen Formen, der Kulturschock ist längst sanktioniert, längst nur noch ein Schöckchen im Vergleich zu dem, was westliche Künstler heute herstellen. Und bei alledem wissen wir, daß diese Kunst doch nur Kunst ist von unseren Gnaden, in den Kunststand erhoben von Künstlern wie Braque, Picasso oder Schmidt-Rottluff und durch Gelehrte wie Carl Einstein. Diesen Sachverhalt vorzuführen, werden wir denn auch nicht müde. |
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