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Kurt Schubert foto's Rolf Vogel - Israël, pays de l'espérance
De vraag gaat over de volgende titel:
| Afbeelding: |
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| Schrijver: | Kurt Schubert foto's Rolf Vogel |
| Titel: | Israël, pays de l'espérance |
| ISBN: | |
| Uitgever: | Schwabenverlag, Stuttgart 1957 |
| Bijzonderheid: | geb. hardcover in lichtbruin linnen zeer goed met omslag (gebruikssporen) 94pp tekst 50 pp. fotoś in zw/wit zie info |
| Prijs: |
€ 31,70
€ 3,95
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| Meer info | Heel schaars boek. Deskundige tekst met veel gegevens op allerlei gebied. Geen romantische vertelling. Veel fraaie foto's in zw/wit uit deze vroege periode. Schubert besuchte das Wiener Gymnasium Theresianum. Noch vor der Matura erlebte er den NS-Einmarsch 1938. Er wurde wegen seines Asthmas als nicht kriegsdienstfähig eingestuft (nur als „arbeitsverwendungsfähig“), daher konnte er in Wien studieren. Die Judenverfolgung bewog ihn zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Judentum. So erhielt er den Spitznamen „Moses“.[1] Der engagierte Katholik Schubert begann bereits mitten im Krieg am Institut für altorientalische Philologie der Universität Wien mit dem Hebräisch-Studium. 1944 promovierte er mit einer Untersuchung über die Außenpolitik König Hammurabis. Als Student rettete er die Bibliothek des Wiener Rabbinerseminars vor der Vernichtung (nach 1945 veranlasste er den Transfer der Buchbestände nach Israel). Er gehörte sowohl der österreichischen Widerstandsbewegung als auch der für illegal erklärten, von Karl Strobl geleiteten Katholischen Hochschuljugend an. Anfang 1945 wurde sein Vater von der Gestapo verhaftet.[2] Im April 1945 erwirkte Schubert von der sowjetischen Besatzungsmacht die Erlaubnis der Wiederaufnahme des Universitätsbetriebs. Am 2. Mai 1945 hielt Schubert seine erste Vorlesung „Hebräisch für Anfänger“. An der Universität Wien wirkte Schubert zunächst als Dozent für Judaistik im Rahmen des Instituts für Orientalistik. 1948 erhielt Schubert die venia legendi und widmete sich der Etablierung judaistischer Studien in Wien. Schubert publizierte als erster in deutscher Sprache über die Schriftrollen von Qumran. 1959 wurden der eigentliche Lehrstuhl für Judaistik, zunächst als Teil der Orientalistik, und erst 1966 das Institut für Judaistik der Universität Wien eingerichtet. Bis zu seiner Emeritierung im September 1993 war Schubert Ordinarius sowie Vorstand an diesem Institut. Auch nachdem er emeritiert worden war, unterrichtete er weiterhin, bis zum Sommersemester 2006, kontinuierlich am Institut, und brachte es somit auf eine über 60 Jahre währende Lehrtätigkeit. Er lehrte und publizierte über viele Themen aus der Judaistik, darunter jüdische Buchkunst des Mittelalters (in Zusammenarbeit mit seiner 1999 verstorbenen Frau, der Kunsthistorikerin Ursula Schubert), Zionismus und Gestaltwandel des Antisemitismus. Er betonte, dass zur Zeit Jesu für Juden eine wirkliche Auferstehung leiblich sein musste – von daher verteidigte er das leere Grab Jesu. Gedenktafel im Jüdischen Museum in Eisenstadt (2011) Er gründete 1972 das Österreichische Jüdische Museum in Eisenstadt. Schubert setzte sich stets für den jüdisch-christlichen Dialog und die Überwindung des Antisemitismus ein. 2006 wurde er mit dem "ICCJ Sir Sigmund Sternberg Award" geehrt. Er wurde 1987 korrespondierendes Mitglied der philosophisch-historischen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und 2004 Ehrenmitglied, außerdem Ehrensenator der Universität Wien. |
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